Saubere Fahrzeuge (CVD) — was eine Fahrzeugrechnung zusätzlich tragen muss

Die Clean Vehicles Directive verpflichtet öffentliche Auftraggeber, über beschaffte Fahrzeuge zu berichten. Statt einer zweiten Datenerhebung trägt die Rechnung die beiden Angaben selbst — Fahrzeugkategorie und Antriebsart —, und diese acht Regeln prüfen, dass sie da sind und zusammenpassen.

8 Regeln · Regelwerk v2026-08-31

Zwei Codes, in derselben Rechnungszeile

Die Fahrzeugkategorie steht in BT-158 mit dem Schema CVD und muss eine von sechs sein: M1, M2, M3, N1, N2 oder N3 — M für Personen, N für Güter. Die Antriebsart steht als Merkmal BG-32 unter dem Namen cva in BT-161 und kennt genau drei Werte: clean, zero-emission oder other.

BR-DE-CVD-06-a und BR-DE-CVD-06-b binden die beiden aneinander: wer das eine setzt, muss in derselben Zeile genau ein Mal auch das andere setzen. Eine Kategorie ohne Antriebsart ist so wenig verwertbar wie eine Antriebsart ohne Kategorie.

Und die Rechnung muss zur Ausschreibung passen

BR-DE-CVD-01 und BR-DE-CVD-02 machen Vertragsreferenz (BT-12) und Vergabe- oder Losnummer (BT-17) zur Pflicht — beide sind in einer gewöhnlichen XRechnung optional. Ohne sie lässt sich die gemeldete Beschaffung keinem Verfahren zuordnen.

Diese Regeln greifen nur, wenn Sie die CVD-Variante erzeugen. Deren Kennung in BT-24 endet auf #compliant#urn:xeinkauf.de:kosit:xrechnung:cvd_0.9 — eine gewöhnliche XRechnung prüft nichts davon. Welche Kennung Sie verschicken, entscheidet BR-DE-21.

Alle CVD-Regeln

Mit dem offiziellen Regeltext und dem Ausdruck, den der Prüfer auswertet.

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