Peppol-BIS-Regeln — was zusätzlich gilt, wenn über Peppol zugestellt wird

Peppol ist ein Zustellnetz, keine zweite Norm. Diese Regeln prüfen genau das, was ein Netz braucht und eine Datei allein nicht: wohin sie geht, in welchem Prozess sie steht, und dass sie unterwegs nicht auseinanderfällt.

23 Regeln · 23 erklärt · Regelwerk v2026-08-31

Adressierung ist der Unterschied

Die Regeln, an denen es am häufigsten scheitert, verlangen eine elektronische Adresse für Käufer und Verkäufer (BT-49 und BT-34) samt Schema-Kennung. Eine Rechnung, die per E-Mail oder über ein Portal einwandfrei ankommt, hat diese Felder oft gar nicht — sie brauchte sie nie.

In Deutschland ist die Leitweg-ID der verwandte Fall auf der Verwaltungsseite: dieselbe Idee, eine Adressierung im Dokument, aber ein anderes Feld und ein anderes Schema. Wer beides verwechselt, füllt das falsche.

Strenger als die Norm, mit Absicht

Mehrere Peppol-Regeln verbieten, was EN 16931 zulässt — leere Elemente etwa. Der Grund ist betrieblich: ein Netz mit hunderten Zugangspunkten kann sich Uneindeutigkeit nicht leisten, weil jeder Empfänger sie anders auflöst.

Praktisch heißt das: eine Datei kann gegen EN 16931 sauber sein und über Peppol trotzdem abgewiesen werden. Prüfen Sie gegen das Profil, über das Sie tatsächlich zustellen, nicht gegen das allgemeinste.

Alle Peppol-Regeln

Mit dem offiziellen Regeltext. Regeln mit ausgeschriebener Erklärung tragen Ursache und Behebung direkt darunter.

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