PEPPOL-EN16931-R061

Bei Lastschrift muss die Mandatsreferenz übermittelt werden — die Kennung des Mandats, mit dem der Zahler dem Einzug zugestimmt hat.

Schweregrad
Fehler
Gilt für
CII, UBL
Regelwerk
v2026-01-31

Offizieller Regeltext

Mandate reference MUST be provided for direct debit.

Warum tritt PEPPOL-EN16931-R061 auf?

Das Mandat liegt beim Zahlungsdienstleister, und die Rechnung wird als reine Zahlungsaufforderung gebaut. Die Referenz existiert also, steht aber in einem anderen System als dem, das die Rechnung erzeugt.

Wie behebt man PEPPOL-EN16931-R061?

Übernehmen Sie die Mandatsreferenz nach BT-89: cac:PaymentMeans/cac:PaymentMandate/cbc:ID in UBL, ram:SpecifiedTradePaymentTerms/ram:DirectDebitMandateID in CII. Für den deutschen Prüfweg gilt zusätzlich BR-DE-25-a.

Im XML

Ausschnitt in UBL. Der CII-Pfad steht oben im Text — dieselbe Änderung, andere Elementnamen.

Fehlerhaft
<cac:PaymentMeans>
  <cbc:PaymentMeansCode>59</cbc:PaymentMeansCode>
  <cac:PaymentMandate>
    <cac:PayerFinancialAccount>
      <cbc:ID>DE02120300000000202051</cbc:ID>
    </cac:PayerFinancialAccount>
  </cac:PaymentMandate>
</cac:PaymentMeans>
Korrigiert
<cac:PaymentMeans>
  <cbc:PaymentMeansCode>59</cbc:PaymentMeansCode>
  <cac:PaymentMandate>
    <cbc:ID>MANDAT-2026-0007</cbc:ID>
    <cac:PayerFinancialAccount>
      <cbc:ID>DE02120300000000202051</cbc:ID>
    </cac:PayerFinancialAccount>
  </cac:PaymentMandate>
</cac:PaymentMeans>

NormAPI liefert technische Validierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.