Codelisten — welche Werte überhaupt zulässig sind

Ein codiertes Feld ist kein Freitextfeld. Die BR-CL-Familie prüft für rund zwei Dutzend Felder, ob der übermittelte Wert aus der Liste stammt, die für dieses Feld vorgeschrieben ist.

23 Regeln · Regelwerk v2026-01-31

Wo die Listen herkommen

Die Listen sind nicht Teil der Norm, sondern werden von ihr referenziert: UNTDID 1001 für den Rechnungstyp, UNTDID 4461 für das Zahlungsmittel, UNTDID 5305 für die Steuerkategorie, ISO 4217 für Währungen, ISO 3166-1 für Länder, UN/ECE Recommendation 20 für Maßeinheiten.

Das heißt auch: eine Codeliste kann sich ändern, ohne dass die Norm sich ändert. Wer Codes hart im Mapping hinterlegt, merkt eine Neufassung erst, wenn eine Rechnung abgelehnt wird.

Die eigentliche Ursache

Fast jeder BR-CL-Fehler entsteht gleich: das Quellsystem führt den Wert als hausinternes Kürzel — „Stk“ für Stück, „RE“ für Rechnung, „Überweisung“ für den Zahlweg — und das Mapping reicht ihn unverändert durch. Die Übersetzung in den Code ist eine Tabelle, die jemand anlegen muss.

Legen Sie diese Tabellen einmal zentral an, nicht je Feld verstreut. Die drei, an denen es am häufigsten scheitert, sind Maßeinheit (BT-130), Rechnungstyp (BT-3) und Zahlungsmittel (BT-81).

Alle Codelisten-Regeln

Mit dem offiziellen Regeltext, der die jeweils vorgeschriebene Liste nennt.

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