BR-63
Wird die elektronische Adresse des Käufers (BT-49) übermittelt, muss sie ein Schema-Attribut tragen. Das Attribut sagt, aus welchem Verzeichnis die Kennung stammt — ohne das ist sie nur eine Zeichenkette.
- Schweregrad
- Fehler
- Gilt für
- CII, UBL
- Regelwerk
- v2026-01-31
Offizieller Regeltext
The Buyer electronic address (BT-49) shall have a Scheme identifier.
Warum tritt BR-63 auf?
Dieselbe Ursache wie bei BR-62, mit einer Zuspitzung: bei Behörden wird die Leitweg-ID als Adresse eingetragen, und dann ist das Schema 9958 und nicht EM — die Wahl fällt nur auf, wenn es das Feld überhaupt gibt.
Wie behebt man BR-63?
Setzen Sie das Attribut schemeID an cac:AccountingCustomerParty/cac:Party/cbc:EndpointID — in CII das entsprechende schemeID am selben Element. PEPPOL-EN16931-R010 fordert die Adresse selbst.
Im XML
Ausschnitt in UBL. Der CII-Pfad steht oben im Text — dieselbe Änderung, andere Elementnamen.
<cac:AccountingCustomerParty>
<cac:Party>
<cbc:EndpointID>rechnung@behoerde-bonn.de</cbc:EndpointID>
<cac:PartyName>
<cbc:Name>Behörde Bonn</cbc:Name>
</cac:PartyName>
</cac:Party>
</cac:AccountingCustomerParty><cac:AccountingCustomerParty>
<cac:Party>
<cbc:EndpointID schemeID="EM">rechnung@behoerde-bonn.de</cbc:EndpointID>
<cac:PartyName>
<cbc:Name>Behörde Bonn</cbc:Name>
</cac:PartyName>
</cac:Party>
</cac:AccountingCustomerParty>NormAPI liefert technische Validierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.